Sommer und so

Hier war es still, im echten Leben natürlich nicht…

Ich war unterwegs in Deutschland, habe eine liebe Freundin nach 10 Jahren endlich wiedergesehen, mit ihr Geburtstag gefeiert und neue, liebe Menschen kennengelernt. 

Danach ging es weiter nach Vorarlberg zu meiner geliebten S. Wir haben viel geredet, Kultur erlebt (Tanzfestival in Dornbirn), waren nach vielen Jahren der örtlichen Trennung wieder mal gemeinsam laufen – oder doch wandern in Laufkleidung?, shoppen, haben urviel miteinander gelacht und unsere langjährige, tiefe Freundschaft zelebriert. S, du fehlst mir jeden Tag! 

Daheim verbrachte ich viel Zeit bei meiner Mutter und mit meiner Schwester bzw ihrer Familie. Meine drei kleinen Neffen sind jeden Tag ein Quell der Freude, auch wenn sie zugegebenermaßen manchmal anstrengend sind. Kinder halt… wir waren gemeinsam schwimmen, Party feiern, zeichnen, herumtollen. Nebenbei gab es viel Gartenarbeit und – freude: Erdbeeren, Himbeeren, Ribisel (Johannisbeeren), Zucchini, etc.

Letztes Wochenende verbrachte ich mit einer tollen Mädelsrunde in Venedig. Mein erstes Mal in dieser wunderschönen, opulenten Stadt. Fotografieren und Sightseeing war angesagt, relaxen am Lido, Kultur. All das angepasst an die Wünsche und Bedürfnisse der beiden 14jährigen Damen, die mit der lieben A und mir unterwegs waren. Jumping through Venice wäre eine schöne Beschreibung für das, was wir bzw die beiden Girls oft gemacht haben. Erwähnenswert ist auch die abenteuerliche Anreise im Zug, der Liegewagen wäre eine eigene Story wert. 

Und sonst? Assessment mit meinem Coach gemacht, gutes Feedback bei der Auswertung erhalten. Die nächsten Schritte sind definiert. Weitere Urlaubsziele definiert und Flüge gebucht. Viel gelesen. Viel gelacht. Noch viel vor. 

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Yogaweisheit

Der einzige Mensch, mit dem du auskommen musst, bist du selbst.

Der einzige Mensch, den du ändern kannst, bist du selbst.

Yin Yoga macht mir Spass, besonders wenn die Anweisungen für die Übungen in dickem Vorarlberger Dialekt erfolgen und ich diese daher mit Zeitverzögerung umsetze. Auch wenn die oben angeführten Sätze nicht neu sind, tut es gut, sich die eigenen Grenzen und Möglichkeiten vor Augen zu führen. 

Sentimental journey

Die letzten Tage waren gut.

Besuch im Elternhaus. Ein ganz großes Projekt habe ich noch vor mir: gemeinsam mit meiner Mutter werde ich mein Elterngaus entrümpeln. Den ersten kleinen Schritt machte ich gestern, als ich unzählige Fotos ausmistete. Natürlich nicht, ohne sie vorher nochmals in die Hand zu nehmen und in Erinnerungen zu schwelgen. Ich verbrachte 1990/91 in den USA, aus der Zeit stammen auch die vielen Fotos. Hand aufs Herz: viele der Fotos waren grottenschlechte Aufnahmen, ob es an der Fotografin oder der technischen Ausrüstung lag ist zweitrangig. Heute würde ich die Fotos sofort löschen, damals musste ich sie entwickeln lassen. Oftmals gab es 2 Abzüge zum Preis von einem, das Angebot nahm ich natürlich gerne an.

Ich war gestern großzügig und habe ohne Wehmut entsorgt. Einige Abzüge sind in den nächsten Tagen unterwegs zu den nunmehr erwachsenen Burschen, auf die ich damals als Au Pair aufpassen durfte. Ich hoffe, die Abzüge wecken auch in ihnen schöne Erinnerungen an ihre wohlbehütete Kindheit. Ihre Freundinnen bzw Frauen werden sich vermutlich über die unzähligen Schnappschüsse und Spaßfotos aus dieser Zeit freuen.

Ein paar Fotos von Freunden habe ich ebenfalls zur Seite gelegt, damit wir bei nächster Gelegenheit etwas zu lachen haben. Ach, waren wir jung und naiv, das kann ich jetzt mit Fug und Recht bereits behaupten, immerhin bin ich schon uralt, würde ich mein jüngeres Selbst sprechen lassen.

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Sentimental war ich auch anlässlich der Erstkommunion meiner Nichte. Sie trug mein Erstkommunionkleid, das immerhin schon 37 Jahre alt ist, aber immer noch leicht und modern wirkt. Hatte ich noch madamige Spitzenhandschuhe und einen gehäkelten Umhang, kam sie ohne jeglichen Schnickschnack aber in ihren ersten Schuhen mit Absatz (das entsprechende Klappern der Absätze war ausschlaggebend beim Kauf!) und mit hippieähnlichem Blumenkranz im Haar.

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Guter Businesstermin mit einem ehemaligen Geschäftspartner, der über offene Stellen Bescheid weiß, die oftmals gar nicht zur Ausschreibung kommen. Jetzt hat er meinen CV. Abwarten und weiterhin die neue Freiheit genießen.

Kopfweh

Seit gestern plagen mich arge Kopfschmerzen. Ich weiß nicht, woher sie kommen, aber es ist sehr unangenehm. Gestern habe ich sogar eine Tablette genommen (Alarm!), weil es einfach nicht ging..

Und sonst? Sowohl das Ausmalprojekt in der Wohnung als auch die Balkonmöbel ist abgeschlossen. Yippie! Nun muss ich nur mehr den Balkon begrünen und das war’s! Es fühlt sich gut an, wenn das Zuhause gemütlich ist.

Beruflich hatte ich einige gute Kontakte mit Geschäftspartnern, die mir gute Tipps gegeben haben. Außerdem sehe ich im Juni meinen Coach, darauf bin ich schon sehr gespannt! 

Es tut gut, Zeit für sich/mich zu haben. Heute war ich im Krapfenwaldbad, hab mir die Sonne auf den Bauch scheinen lassen, die Zeitung gelesen und sinniert. Wie wird es wohl weitergehen?

Zen

Die letzten Tage habe ich damit verbracht, einige Zimmer unserer Wohnung auszumalen. Es ist eines jener Projekte, das ganz oben auf meiner durchaus ambitionierten Aktivitätenliste stand und nun endlich umgesetzt wurde. Immerhin denke ich schon seit einigen Jahren laut über einen neuen Anstrich nach. Das Ergebnis ist zufriedenstellend, alle Räume erstrahlen wieder in reinem weiß, nebenbei habe ich gleich alles geputzt und auch ausgemistet. 

Die Tätigkeiten rund um das Ausmalen und der Akt des Ausmalens selbst haben etwas Meditatives an sich. Ich musste mich als ungeübte Malerin auf die Bewegungen konzentrieren, den Druck auf die Bürste bzw Wand bewusst dosieren, um ein gleichmäßiges Ergebnis zu erzielen. Davor war es wichtig, alles sauber abzukleben und so vorzubereiten, dass das Anstreichen selbst ohne Unterbrechungen durchgeführt werden kann. Es waren viele Stunden, die ich mit diesen Tätigkeiten verbrachte, sie halfen mir zu innerer Ruhe und Ausgeglichenheit. Besonders schön war das Geräusch der mit Farbe getränkten Rollen auf der Wand. Wer’s nachhören möchte, kann das hier tun. Enjoy!

Abends war ich immer kaputt, mein Körper ist viele der Bewegungen einfach nicht gewöhnt. Aber das Ergebnis macht die körperlichen Strapazen auf jeden Fall wett. 

Proaktiv

Letzte Woche verlief gut. Alles fühlte sich leicht an, das kam überraschend und wirkte befreiend.

Einladung zur Teilnahme an einer großen Veranstaltung mit Themenschwerpunkt Medien. Netzwerken war primär angesagt, und das funktionierte während der paar Stunden, die ich anwesend war, ganz prima. Alte Bekannte getroffen und neue kennengelernt. Proaktiv über meine Veränderung gesprochen. Interessant, wie sich die Gespräche dadurch wendeten. Mein(e) Gegenüber informierte(n) mich dann auch über ihre Veränderung und über ihre Pläne, die sich teilweise mit meinen decken. Auszeit, Neuorientierung, etc. 

Private Einladung am Wochenende. Auch hier sprach ich meine berufliche Veränderung offen an. Ich hatte vorher überlegt, wie ich damit umgehen sollte, kam aber rasch zu der Erkenntnis, dass Offenheit sicher die beste Form des Umgangs für mich ist. Interessant ist zu beobachten, wie unterschiedlich Menschen darauf reagieren. Von fast regungsloser Akzeptanz meiner Aussage bis zur Hinterfragung meiner Entscheidung ist alles dabei. Wie auch immer die Reaktion, ich lerne jedes Mal daraus etwas über mich selbst. Das gesprochene und geschriebene Wort stärkt mich und hilft mir, meine neue Situation zu meistern. 

Das Wetter war sehr kühl für die Jahreszeit und es regnete oft, mein Sportprogramm kam daher massiv zu kurz… 

Los geht’s!

Montag. Gleich in der früh führte ich ein gutes Gespräch mit meiner lieben Freundin S. Voller Elan sprang ich danach in meine Laufsachen und startete meine Laufroutine. Wohl war ich während meines USA- Aufenthalts ein paar Mal laufen, allerdings liegt das schon wieder 12 Tage zurück, und das merkte ich sehr stark. Runde 1 im Park fiel mir irrsinnig schwer, meine Beine fühlten sich an wie aus Blei. Runde 2 ging besser, nur das letzte Stück, das ein wenig bergauf verläuft, war schwierig. Runde 3 startete ich leichten Schrittes, aber gegen Ende der Runde spürte ich meine Muskel in den Oberschenkeln. Also machte ich einige Dehnübungen in der großen Wiese unter den mächtigen Bäumen und ging danach heim.  Runde 4 fand heute leider nicht statt. Aber: der Anfang ist gemacht! Und das nicht nur beim Laufen..


Majestätisch stand der Reiher heute im Teich. Und der Park wird mit jedem Tag grüner und üppiger, Frühling sei Dank.